Die Anwaltskosten nach einem Verkehrsunfall

Wer trägt die Anwaltskosten bei einem Verkehrsunfall? Dies ist eine Frage, die sich viele Mandanten stellen. Die Unkenntnis hierüber ist auch ein häufiger Grund dafür, dass viele Geschädigte nach einem Autounfall keine anwaltliche Hilfe in Anspruch nahmen. Die Anwaltskosten des Geschädigten sind bei einem unverschuldeten Unfall jedoch von der gegnerischen Versicherung zu ersetzen und damit wie der Fahrzeugschaden, die Sachverständigenkosten und das Schmerzensgeld eine Schadenersatzposition. Die Anwaltskosten werden daher nach Abschluss unserer Tätigkeit direkt mit der Versicherung abgerechnet.

Die Erstattungsfähigkeit von Anwaltskosten nach einem Autounfall

Wenn man sich die Komplexität der heutigen Schadenregulierung, der tatsächlichen Regulierungserschwernis und die Vielfalt möglicher Ansprüche des Geschädigten vor Augen führt, benötigen Geschädigte bei der Beurteilung der Haftungslage, für das Wissen um seine Ansprüche und vor allem für deren sachgerechte Durchsetzung anwaltliche Hilfe.

Die Beauftragung eines Anwalts durch den Geschädigten stellt daher keineswegs einen Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht dar. Die Rechtsprechung hat daher bereits vor über 10 Jahren festgestellt, dass Verkehrsunfälle prinzipiell geeignet sind, Streitigkeiten mit dem gegnerischen Versicherer zur Folge zu haben und es daher für den Geschädigten erforderlich ist, um einen solchen Streit auszuschließen, fachkundige, d.h. anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Klar ist auch: freiwillig zahlt keine Versicherung alle dem Geschädigten zustehenden Ansprüche vollständig und zeitnahe aus.

Daher unser Tipp: Lassen Sie Ihre Rechtslage nach einem Unfall unverbindlich von uns einschätzen. Die Erstkommunikation gehört für uns zur Sachverhaltsaufklärung und wird daher nur in absoluten Ausnahmefällen nach vorheriger Ankündigung berechnet.